Wissenswertes für Anleger

Hier finden Sie sämtliche Informationen für Sie als Anleger. Für weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte über das bereitgestellte Kontaktformular oder telefonisch an uns.

Einlagensicherung

Die GEFA BANK GmbH („GEFA BANK“) ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V.* angeschlossen. Der Einlagensicherungsfonds sichert gemäß seinem Statut – vorbehaltlich der darin vorgesehenen Ausnahmen – Einlagen. Hierzu zählen Sicht-, Termin-und Spareinlagen einschließlich der auf den Namen lautenden Sparbriefe. Nicht gesichert werden unter anderem Verbindlichkeiten aus Inhaber- und Orderschuldverschreibungen, die zu den Eigenmitteln der Bank zählenden Einlagen sowie Einlagen von Kreditinstituten im Sinne des Art. 4 Abs. 1 Nr. 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, Finanzinstituten im Sinne des Art. 4 Abs. 1 Nr. 26 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, Wertpapierfirmen im Sinne des Art. 4 Abs. 1 Nr. 1 der Richtlinie 2004/39/EG und Gebietskörperschaften.

Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt

  • bis zum 31. Dezember 2019 20%
  • bis zum 31. Dezember 2024 15%
  • und ab dem 1. Januar 2025 8,75 %

des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank.

Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt derzeit 107.833.000 Euro**. Die Sicherungsgrenze, das Statut des Einlagensicherungsfonds sowie weitere Informationen zur Einlagensicherung können auch im Internet unter https://einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Wegen weiterer Einzelheiten der Sicherung wird insbesondere auf § 6 des Statuts des Einlagensicherungsfonds verwiesen. Nachfolgende Einschränkung gilt nicht für natürliche Personen und rechtsfähige Stiftungen Einlagen von anderen Gläubigern als natürlichen Personen und rechtsfähigen Stiftungen werden nicht geschützt, wenn

(i) es sich bei der Einlage um eine Verbindlichkeit aus einer Namensschuldverschreibung oder einem Schuldscheindarlehen handelt oder

(ii) die Laufzeit der Einlage mehr als 18 Monate beträgt. Auf Einlagen, die bereits vor dem 01. Januar 2020 bestanden haben, findet die Laufzeitbeschränkung keine Anwendung. Nach dem 31. Dezember 2019 entfällt der Bestandsschutz nach vorstehendem Satz, sobald die betreffende Einlage fällig wird, gekündigt werden kann oder anderweitig zurückgefordert werden kann, oder wenn die Einlage im Wege einer Einzel- oder Gesamtrechtsnachfolge übergeht. Verbindlichkeiten der Banken, die bereits vor dem 1. Oktober 2017 bestanden haben, werden nach Maßgabe und unter den Voraussetzungen der bis zum 1. Oktober 2017 geltenden Regelungen des Statuts des Einlagensicherungsfonds gesichert. Nach dem 30. September 2017 entfällt der Bestandsschutz nach dem vorstehenden Satz, sobald die betreffende Verbindlichkeit fällig wird, gekündigt oder anderweitig zurückgefordert werden kann, oder wenn die Verbindlichkeit im Wege einer Einzel- oder Gesamtrechtsnachfolge übergeht.

 

* Neben dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. besteht seit 1998 die „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH“ (EdB) als gesetzliches Einlagensicherungssystem. Die Sicherungsgrenze der EdB beträgt derzeit 100.000 Euro je Einleger, in bestimmten Fällen auch mehr (s. § 8 EinSiG). Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.edb-banken.de.

** Die Sicherungsgrenze ist u. a. abhängig vom haftenden Eigenkapital der jeweiligen Bank und kann sich daher ändern. Die jeweils aktuelle Einlagensicherungsgrenze kann jederzeit beim Bundesverband deutscher Banken e. V. erfragt bzw. unter www.bankenverband.de abgerufen werden.

Was bedeutet „FATCA“?

Foreign Account Tax Compliance Act“ ist ein in den USA erlassenes Gesetz, das darauf abzielt, Steuerhinterziehung von US-Steuerpflichtigen, die Investments außerhalb der USA tätigen, nachhaltig entgegen zu wirken. Mit Hilfe des Gesetzes sollen alle US-steuerpflichtigen Erträge erfasst werden.
Die Bundesrepublik Deutschland hat mit den USA ein Abkommen zur Umsetzung von FATCA geschlossen und entsprechende Vorschriften erlassen. Diese sind für alle deutschen Finanzinstitute verbindlich.

 

Wer oder was ist hiervon überhaupt betroffen?

Die FATCA-Regelungen gelten vor allem für Einlagenkonten und Depots von in den USA steuerpflichtigen Personen und Gesellschaften, die nicht in den USA geführt werden. Die Regelungen gelten sowohl für bestehende als auch für neue Konten.

Woran erkennt die Bank, ob ich eine US-steuerpflichtige Person bin?

Folgende Indizien können u. a. auf eine US-Steuerpflicht hindeuten:

  • Staatsangehörigkeit der USA (auch doppelte Staatsbürgerschaft)
  • Besitz einer Greencard
  • Adresse in den USA
  • Geburtsland USA
  • Telefonnummer in den USA
  • postlagernde Adresse oder c/o-Adresse als einzige Anschrift
  • Bevollmächtigter mit Wohnsitz in den USA

Was gilt für juristische Personen?

Folgende Indizien können u. a. auf eine US-Steuerpflicht hindeuten:

  • Gründung in den USA
  • Firmensitz/Anschrift ist in den USA

Was mache ich, wenn ein Indiz für eine US-Steuerpflicht vorliegt?

Wir überprüfen unseren Datenbestand auf eventuelle Indizien und werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzten, da wir i.d.R. Nachweise von Ihnen benötigen. Sie können natürlich auch jederzeit Kontakt mit Ihrem Kundenberater aufnehmen

Was passiert, wenn ich US-steuerpflichtig bin?

Die Konten von US-Steuerpflichtigen werden grundsätzlich dem Bundeszentralamt für Steuern gemeldet. Dieses gibt die Information an die US Finanzbehörde weiter. Die Meldung erfolgt erstmalig für das Jahr 2014.

Welche Daten muss die Bank über US-Steuerpflichtige melden?

Grundsätzlich werden u.a. die folgenden Daten gemeldet:

  • Name, Adresse
  • US-Steuer ID bzw. Geburtsdatum
  • Kontonummer
  • den Kontostand per 31.12. eines Jahres bzw. zum Ende eines anderen Meldezeitraums bzw. zum Zeitpunkt der Schließung des Kontos
  • Bruttobetrag der gutgeschriebenen Zinsen des Meldezeitraums (für 2015 und Folgejahre) (bei Verwahr- und Einlagekonten)
  • Der Kontostand ist in USD zu melden. Zur Umrechnung wird der Euro-Referenzkurs verwendet, der jeweils zum 31.12. des Vorjahres der Meldung von der Europäischen Zentralbank festgelegt und veröffentlicht wird.

* Diese Informationen sind allgemeiner Art und stellen keine Steuerberatung dar. Bei steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.

Was bedeutet „CRS“?

Common Reporting Standard“ ist ein einheitlicher Reporting Standard (Datenaustausch), zwischen teilnehmenden OECD Staaten zur Förderung der Steuerehrlichkeit von natürlichen Personen und Unternehmen. Die Bundesrepublik Deutschland ist einer der Teilnehmerstaaten, die von dem Abkommen betroffen sind. Daher sind Kreditinstitute verpflichtet, die Steueransässigkeit ihrer Kunden festzustellen und bei einer ausländischen Steueransässigkeit, einmal jährlich, eine Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern abzugeben.

Bin ich als Kunde hiervon betroffen?

Jeder Kunde, der ab dem 01.01.2016 ein neues Konto eröffnet, hat uns gemäß den gesetzlichen Regelungen in einer Selbstauskunft mitzuteilen, in welchem(n) Staat(en) er steuerlich ansässig ist. Dies gilt ebenfalls für Staatsbürger und Rechtsträger, die lediglich in Deutschland steuerlich ansässig sind.

Die Vorgaben zur Einholung einer Selbstauskunft sind von sämtlichen Kreditinstituten gleichermaßen zu beachten. Das Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz (FKAustG) regelt die Umsetzung von CRS in Deutschland.

Was passiert, wenn ich in einem anderen Staat außerhalb Deutschlands steuerlich ansässig bin?

Ihre Daten werden von den betroffenen Kreditinstituten an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) übermittelt. Das BZSt ist ebenfalls für den bilateralen Datenaustausch mit den teilnehmenden OECD-Staaten zuständig. Die Kreditinstitute leiten keine Daten an Staaten oder sonstige Institutionen weiter.

Wo erhalte ich weitere Informationen zu CRS?

Auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums unter www.bundesfinanzministerium.de sowie der OECD unter www.oecd.org können Sie weitere Informationen erhalten.

 

* Diese Informationen sind allgemeiner Art und stellen keine Steuerberatung dar. Bei steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.

Fragen und Antworten zu SEPA

Zur Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs innerhalb der Euro-Währungszone haben Politik und Kreditwirtschaft den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area) SEPA geschaffen. Ab Februar 2014 können Unternehmen ihren bargeldlosen Zahlungsverkehr nur noch über SEPA-Zahlverfahren abwickeln. Für Sie als Privatkunde gilt eine Übergangszeit bis zum 31. Januar 2016.

Mehr Informationen zu SEPA für Verbraucherinnen und Verbraucher finden Sie hier.
Nachfolgend haben wir die häufigsten Fragen und Antworten zu SEPA für Sie zusammengefasst:

  • Was bedeutet eigentlich SEPA?

Die Abkürzung SEPA steht für „Single Euro Payments Area“ (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum umfasst 33 Länder (die 28 EU-Staaten sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Monaco und Island). SEPA soll in diesen 33 Ländern den Zahlungsverkehr durch standardisierte Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen vereinfachen. Im Rahmen von SEPA-Zahlverfahren wird statt der gewohnten nationalen Kontonummer die IBAN Nummer (International Bank Account Number) und statt der Bankleitzahl die BIC Nummer (Business Identifier Code) angegeben.

  • Wo finde ich meine IBAN und BIC?

Ihre IBAN und Ihre BIC sind auf Ihrem Kontoauszug abgedruckt. Außerdem finden Sie die Nummern in der Regel auch im Online-Banking-Bereich unter „Kontoinformationen“.

  • Ab wann gilt SEPA?

Die Nutzung von SEPA ist bereits heute möglich, aber ab dem 01.02.2014 für Unternehmen verpflichtend. Ab diesem Zeitpunkt werden die nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren durch die SEPA-Zahlverfahren ersetzt. Die Teilnahme am elektronischen Zahlungsverkehr nach dem alten System ist dann nicht mehr möglich. Eine Ausnahmeregelung gibt es lediglich für Privatpersonen; diese dürfen bei Überweisungen noch bis zum 1. Februar 2016 ihre bisherige Kontonummer und Bankleitzahl verwenden.

WARNUNG VOR PHISHING MAILS

Die GEFA BANK warnt aktuell vor gefälschten E-Mails, die in betrügerischer Absicht scheinbar im Namen von Banken aus dem Volks- und Raiffeisenverbundes beziehungsweise unseres gemeinsamen IT-Dienstleisters „Fiducia IT AG“ flächendeckend versendet werden. Als Name der Absenderadresse wird bspw. „fiducia@volksbank.de“ verwendet.

In diesen E-Mails werden die Empfänger darauf hingewiesen, dass z.B. ihr Zugang zum Online-Banking bald auslaufe, dass Unregelmäßigkeiten beim Einsatz der Kreditkarte festgestellt wurden oder dass eine Transaktion durchgeführt wurde (Zahlungs-/Auftragsbestätigung). In allen Fällen werden sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken. Dieser Link dient jedoch einzig dem Zweck, den Computer des Nutzers mit Schadcode („Trojaner“) zu kompromittieren. Empfänger dieser E-Mail sollten sie daher unverzüglich löschen und keinesfalls auf den angegebenen Link klicken.

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