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4 Tipps für eine bessere Liquidität

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4 Tipps für eine bessere Liquidität

Als Unternehmer wissen Sie genau, dass eine gute Liquidität wichtig ist. Dennoch kann es vorkommen, dass Ihnen im Alltag die Zeit fehlt, alles im Blick zu behalten. Wir erklären Ihnen, worauf Sie besonders achten sollten und wie Sie Ihre Liquidität nachhaltig verbessern können und sich finanziellen Handlungsspielraum sichern.

Zahlungsunfähigkeit beziehungsweise nicht ausreichende Liquidität ist eine der häufigsten Ursachen für Unternehmensinsolvenzen. Nicht selten kann im Wettbewerb die Fähigkeit, über ausreichende Liquidität zu verfügen, entscheidend sein.  Aber was ist eine gute Liquidität und wie können Sie wissen, ob Ihre Zahlungsfähigkeit gut ist oder nicht? Nun, alles ist relativ – und das gilt auch für die Betriebswissenschaft. Dennoch gilt es einige Dinge zu beachten. Hier sind 4 wichtige Tipps, wie Sie Ihre Liquidität nachhaltig stärken können.
 

1. Verschaffen Sie sich einen Überblick

Wenn Sie genau wissen wollen, wie es um Ihre Liquidität steht, oder ob es gegebenenfalls Engpässe gibt, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, wo Ihr Geschäft finanziell steht. Liquiditätspläne können einen guten Überblick über die Liquidität und Zahlungsfähigkeit Ihres Unternehmens geben. Dabei handelt es sich um einen dynamischen Plan, der kontinuierlich Veränderungen in den Einnahmen, Ausgaben und dem Cashflow berücksichtigt. Dieser Plan wird meist für einen relativ kurzen Zeitraum (einige Monate) erstellt, was der Genauigkeit der Berechnungen dient.

Mit Hilfe des Liquiditätsplans behalten Sie den Überblick über Ihre Finanzlage und können rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen ergreifen, um Zahlungsverpflichtungen auch am Ende der Beobachtungsperiode nachkommen zu können.  Dank der Prognosen können Sie dem Geschehen vorgreifen und gegebenenfalls auch Zeiten schlechterer Liquidität einplanen. Das gibt Ihnen die nötige Flexibilität bei ausreichend Liquidität neue Ideen umzusetzen und zu wachsen, bei Liquiditätsengpässen aber beispielsweise auch Finanzierungsangebote in Anspruch zu nehmen.

 

2. Reduzieren Sie Ihre Außenstände

Liquiditätsengpässe werden oft durch nicht gezahlte Rechnungen hervorgerufen. Eigentlich müsste Geld da sein, aber ein Kunde zahlt nicht. Ein gut strukturiertes Forderungsmanagement kann helfen, dass die Zahlungen vom Kunden schneller eingehen. Dazu gehört als erster Schritt, dass Rechnungen frühzeitig – also sofort nach Leistungserbringung – auf den Weg gebracht werden. Vereinbaren Sie zudem klare Zahlungsziele und -konditionen. Prüfen Sie den Zahlungseingang regelmäßig, bei Zahlungsverzug mahnen Sie frühzeitig. Hierbei empfiehlt sich ein freundliches, aber konsequentes Mahnwesen mit kurzen und fixen Mahnzyklen. Erstreckt sich Ihre Leistung über einen längeren Zeitraum, stellen Sie dem Kunden Anzahlungs- bzw. Teilrechnungen. Überprüfen Sie bei größeren Neuaufträgen die Bonität Ihres Kunden bzw. lassen Sie Ihre Kundenforderungen gegen Ausfall versichern. Eine weitere Möglichkeit, Liquiditätsengpässe durch hohe Außenstände zu überwinden, ist Factoring. Dabei verkauft ein Unternehmen eine Forderung, also eine offene Rechnung, an ein Factoring-Unternehmen und bekommt für gewöhnlich bis zu 90% der Forderung direkt ausgezahlt. Die Forderung gehört dann dem Factoring-Unternehmen, das diese anschließend dem Kunden gegenüber geltend macht. So entsteht für das Unternehmen kein Engpass in der Liquidität.
 

3. Prüfen Sie Leasing als Finanzierungsalternative

Egal in welcher Branche Sie tätig sind, Investitionen müssen sorgsam abgewogen werden. Investieren Sie beispielsweise nur in Produktionsanlagen, wenn auch die Kapazitätsauslastung weitgehend gewährleistet ist. Bei Auftragsspitzen sollten Sie stattdessen auch Alternativen wie Miete oder Leasing in Betracht ziehen. Denn nicht das Eigentum an einem Wirtschaftsgut bringt die Erträge, sondern dessen Nutzung. Geleast werden kann fast alles – z.B. Nutzfahrzeuge, Maschinen, die Geschäftsausstattung oder Soft- und Hardware. Der Vorteil: Im Idealfall zahlen Sie die Leasingrate aus den mit dem Objekt erwirtschafteten Erträgen und schonen so Ihre Liquidität.
 

4. Halten Sie Ihre Kosten niedrig

Zu den Kosten, die monatlich auf Unternehmen zukommen gehören Miete, Telekommunikationskosten, Materialkosten, Löhne, Versicherungen, Fahrtkosten und vieles andere. Um Ihre Liquidität zu steigern, empfiehlt es sich auch seine Ausgaben stets im Auge zu behalten und wenn möglich niedrig zu halten. Das ist oft nicht einfach und sehr zeitaufwendig – aber es lohnt sich. Jeder eingesparte Euro stärkt die Liquidität und erhöht den Gewinn. Verhandeln Sie beispielsweise regelmäßig die Preise mit Ihren Lieferanten und holen Sie auch Konkurrenzangebote ein. Auch ein Versicherungs- oder Telekommunikationsanbieterwechsel kann sich auszahlen.  Höhere Investitionsvorhaben sollten Sie immer auf den Prüfstand stellen und das Kosten/Nutzen-Verhältnis hinterfragen.

  • 23.05.2018
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