Anpassung der Sicherungsgrenze

Reduzierung der Einlagensicherungsgrenze

Ab 1. Januar 2020 reduziert der freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes planmäßig den Schutzumfang von 20% des haftenden Eigenkapitals einer Bank auf 15% pro Kunde.

Die Einlagen von Sparern bei einem Finanzinstitut mit Sitz in Deutschland unterliegen der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung. Damit sind pro Person Guthaben bis zu 100.000 Euro abgesichert. Zusätzlich gibt es bei Banken noch den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands (BdB), dem sich viele Institute, wie auch die GEFA BANK, angeschlossen haben. Im Rahmen der in den Jahren 2011 und 2017 angestoßenen Reform der Einlagensicherung, tritt am 01.01.2020 eine neue Sicherungsgrenze in Kraft. Diese wird von derzeit 20% auf 15% des jeweiligen Eigenkapitals der Bank angepasst.
Die neue Sicherungsgrenze der GEFA BANK liegt ab dem 01.01.2020 bei 59.552.000 Euro.
In einem letzten Schritt wird ab dem Jahr 2025 die Sicherungsgrenze auf 8,75 % abgesenkt.

Eine weitere Anpassung betrifft ausschließlich Firmen und institutionelle Kunden mit Ausnahme von Stiftungen. Für diese werden ab dem 01.01.2020 Einlagen mit einer Laufzeit von mehr als 18 Monaten nicht mehr geschützt.

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